SHare

Öffentliche oder nicht gelistete Räume: Was passt zu euch?

Veröffentlicht Aktualisiert Von SHare

Entscheide vor dem Erstellen eines Raums, wer ihn entdecken soll. Vier eingeladene Freunde brauchen einen anderen Rahmen als eine offene Spielrunde für eine Community. SHare bietet öffentlich auffindbare Räume und nicht gelistete Räume, die ihr direkt per Einladung erreicht.

Der Unterschied betrifft die Sichtbarkeit. Ein nicht gelisteter Raum erscheint nicht in öffentlichen Raumlisten. Sein Link oder sechsstelliger Code führt aber weiterhin dorthin. „Nicht gelistet“ bedeutet deshalb weder Passwortschutz noch geprüfte Gästeliste; eine Einladung kann weitergeleitet werden.

Die beiden Möglichkeiten vergleichen

FrageÖffentlicher RaumNicht gelisteter Raum
Wie wird er gefunden?Über öffentliche Entdeckung sowie Link oder Code.Über einen direkt geteilten Link oder Code.
Für wen eignet er sich?Gastgeber, die neue Teilnehmende willkommen heißen möchten.Freunde und bestehende Gruppen mit gezielter Einladung.
Was sollte vorbereitet sein?Klarer Titel, Beschreibung und Erklärung für Neulinge.Einladung, Zeit und Bitte zum Umgang mit dem Link.
Wird die Identität geprüft?Öffentliche Sichtbarkeit sagt nichts über Identitätsprüfung aus.Nicht gelistet bedeutet keine Identitätsprüfung.
Wer ändert die Sichtbarkeit?Der Eigentümer in den Raumeinstellungen.Der Eigentümer in den Raumeinstellungen.

Wählt zuerst die Zielgruppe und dann die Aktivität. Gemeinsam schauen, sprechen oder spielen setzt keinen öffentlich auffindbaren Raum voraus.

Eine bestehende Freundesgruppe direkt einladen

Für einen Filmabend, ein Familientreffen oder eine geplante Spielrunde kannst du bei Gemeinsam schauen beginnen. Dieser Ablauf erstellt einen nicht gelisteten Raum. Schicke den Link oder sechsstelligen Code direkt an die vorgesehenen Personen.

Eine hilfreiche Einladung nennt Startzeit und Zeitzone, die Aktivität, einen Vorschlag für den Anzeigenamen und ob Kameras optional sind. Ergänze beispielsweise: „Bitte behaltet den Raumlink in unserer Gruppe.“ Das ist eine Absprache unter Menschen, keine technische Weiterleitungssperre.

Wurde ein Link bereits weitergegeben, macht eine spätere Umstellung auf „nicht gelistet“ ihn nicht wieder geheim. Für ein späteres Treffen mit neuer Einladung erstellt ihr einen neuen Raum und verteilt dessen Zugangsdaten gezielt.

Ein offenes Angebot öffentlich sichtbar machen

Ein öffentlicher Raum passt, wenn neue Menschen die Aktivität bewusst entdecken sollen. Schau dir zuerst die öffentlichen Räume an, um diesen Rahmen kennenzulernen.

Beschreibe im Titel die tatsächliche Aktivität, etwa „Entspannt puzzeln und reden“. Die Beschreibung sollte Sprache und aktuellen Stand nennen: Hat die Runde schon begonnen oder können neue Gäste sofort mitmachen? Versprich keinen Film, Gast oder Programmpunkt, den du nicht anbietest.

Bereite eine kurze Begrüßung vor:

  1. Erkläre, was gerade stattfindet.
  2. Sage, wie neue Gäste mitmachen können.
  3. Nenne die wichtigsten Gesprächsregeln.
  4. Lass Raum dafür, zunächst zuzuhören oder Text zu nutzen.

Nicht alle haben eine ursprüngliche Ankündigung gelesen. Wiederhole die wesentlichen Informationen im Raum, damit niemand den Anschluss suchen muss.

Vor dem Versenden die Einstellung prüfen

Der Eigentümer öffnet die Raumeinstellungen, überprüft die öffentliche Sichtbarkeit und speichert die gewünschte Auswahl. Gäste sollten eine Änderung mit ihm besprechen; sie können nicht einfach davon ausgehen, diese Einstellung selbst verwalten zu können.

Prüfe vor der Einladung, ob bestehende Freunde oder neue Menschen angesprochen werden sollen, ob die Sichtbarkeit gespeichert ist und ob Titel und Beschreibung dazu passen. Sende anschließend den richtigen Link oder Code und erkläre, ob die Einladung innerhalb der Gruppe bleiben soll.

Wurde der Raum über einen Ablauf für öffentliche Räume erstellt, kontrolliere die Einstellung besonders sorgfältig. Nicht jeder Erstellungsweg muss mit derselben Sichtbarkeit beginnen.

Sichtbarkeit schützt nicht den geteilten Bildschirm

Auch in einem nicht gelisteten Raum können Gäste hören und sehen, was du freigibst. Schließe private Nachrichten, Kontoseiten und Benachrichtigungen. Ein einzelner Inhaltstab zeigt meist weniger als der gesamte Desktop.

Frage vor dem Zeigen fremder Fotos oder Nachrichten nach. Persönliche Daten gehören nicht in den Titel eines öffentlichen Raums. Kamera und Mikrofon bleiben eine bewusste Entscheidung, besonders wenn sich nicht alle kennen.

SHare verwendet eine Live-Bildschirmübertragung. Die Sichtbarkeit des Raums ändert weder Aufnahmebeschränkungen eines Inhaltsanbieters noch die Erlaubnis, geschützte Inhalte zu teilen.

Für eine kleine Spielrunde unter Bekannten eignet sich meist eine direkte Einladung in einen nicht gelisteten Raum. Ist die Entdeckung durch neue Gäste Teil des Plans, kann öffentliche Sichtbarkeit passen. Wähle anschließend ein Browserspiel ohne Download oder eine Idee aus den Treffen mit Freunden auf Distanz.

Ratgeber